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Herzlich willkommen!

Unsere Gruppe" ewig anders Ditzingen" ist 2018 aus dem Kulturprojekt "Drehmoment" der Region Stuttgart entstanden. Gegenstand dieses Projektes war unsere Friedhofs- und Trauerkultur vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Veränderungen: so führt unsere wachsende Mobilität unter anderem dazu, dass sich Friedhofswesen und Trauerkultur wandeln. Unsere Gruppe trägt dem Rechnung und hat sich zum Ziel gesetzt, neue Wege der Trauer und der Erinnerung aufzuzeigen.

  • Im Rahmen des Projektes gestalteten wir eine neue Fläche auf dem Ditzinger Friedhof als Ort der Besinnung und Erholung, den "Garten der Erinnerung".
  • Zusätzlich nutzen wir einen Projektraum im Zentrum Ditzingens für den gegenseitigen Austausch und themenbezogene Ausstellungen.
  • An der Sonderausstellung "Totenhemd & Leichenschmaus" im Stadtmuseum Ditzingen waren wir mit Interviews und Recherchen sowie einem Begleitprogramm beteiligt.

"Ewig anders Ditzingen" ist ein Projekt des bürgerschaftlichen Engagements und wird von ehrenamtlichen Mitgliedern organisiert. Möchten Sie unsere Arbeit unterstützen? Sie möchten gerne mehr wissen? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder das Kontaktformular.


Aktuelles


Achtung Schild

ACHTUNG - Corona-bedingt sind alle Veranstaltungen in Innenräumen abgesagt, der Projektraum ist geschlossen! 



Literarischer Spaziergang mit Gesang am Totensonntag2021 11 21 134 Friedhofsrundgang

Am diesjährigen Totensonntag lud das Team von "Ewig-anders-Ditzingen" zu einem literarischen Spaziergang über den Ditzinger Friedhof. Ausgehend vom „Garten der Erinnerung“ gab es an sieben Stationen, von Teammitgliedern verlesen, Gedichte und Texte. Hans-Dieter Elbert und Ehefrau Iris Elbert untermalten den Nachmittag durch stimmungsvollen A-capella-Gesang. Wieder zurück am „Garten der Erinnerung“ gab es sogar schon einen kleinen hoffnungsvollen Ausblick auf die bevorstehende Adventszeit. Das Team bedankt sich für den Besuch - und besonders auch beim Ehepaar Elbert für die schönen Lieder!

Hier gibt es einige Bilder .....   und hier einen Artikel aus der Ludwigsburger Kreiszeitung dazu.

DWIndspiel Webas Windspiel ist aufgestellt

Der „Garten der Erinnerung“ ist 2018 im Rahmen des Kunstprojekts „Drehmoment“ entstanden und steht ganz im Zeichen der vier Elemente. Allerdings war das Element Luft schon einige Zeit kaum mehr wahrnehmbar: Die drei Bali-Fahnen vom Anfang hielten den hiesigen Witterungsbedingungen nicht Stand. Inzwischen hat das EaD-Team eine stabile und ästhetische Lösung gefunden: Seit kurzem ziert ein Windspiel aus Edelstahl die Projektfläche und erfreut mit seinem stilisierten Engelsflug nun hoffentlich auch die Besucher.


Zum Verweilen und GedenkenBaenke web

Falls Sie sich bei früheren Besuchen im "Garten der Erinnerung" - unserer Projektfläche auf dem Ditzinger Friedhof - gefragt haben, für was eigentlich die „stehenden“ Steine im Grabstein-Weg gedacht sind, kommt hier die Auflösung: Sie bilden das Fundament für die neuen Bänke, die jetzt zum Verweilen und Gedenken einladen.
 
Dank des tatkräftigen Einsatzes  einiger unserer Mitglieder konnten wir damit ein weiteres unserer Herzensprojekte umsetzen.

Wir hoffen nun, dass die Bänke rege genutzt werden, für ein Päusle beim Friedhofsbesuch, für die Momente stiller Einkehr oder einfach einmal zur Ruhe zu kommen.

Der "Garten der Erinnerung" - Ihr Ort des Trauerns und des Gedenkens4 Schilder web

schild001Manchmal möchten wir unseren Verstorbenen einfach nur nahe sein: Aber die Gräber sind weit entfernt, in anderen Städten oder gar in anderen Ländern? Oder haben Ihre Liebsten in den Baumgräbern ihre letzte Ruhestatt gefunden, wo Blumen und andere Gegenstände nicht abgelegt werden dürfen?

Auch deshalb gibt es den "Garten der Erinnerung", als Projekt des Ehrenamtlichen-Teams von "Ewig anders Ditzingen". Wir haben nun bunte Hinweis-Schildchen angebracht, die Sie auf Ideen bringen sollen. Machen Sie den Garten der Erinnerung zu Ihrem Ort des Trauerns und des Gedenkens!
 

 


Artikel im Online-Magazin "trauer/now"

Achim Eckhardt, Trauerbegleiter und Redakteur / Social Media Manager von dem Online-Magazin trauer/now  hat uns im Projekt Raum besucht.
Das online Magazin  trauer/now befasst sich mit dem Ort der Beisetzung, dem Grab im Kontext Friedhof als guten Ort für Trauernde, zeigt Lösungswege und gibt Inspirationen, wie heilsames Trauern beim Abschied von Menschen gelingen kann.

Daraus ist jetzt ein Artikel unter dem Titel: WENN DIE LETZTE RUHE ENDET – NEUE WEGE IM UMGANG MIT ALTEN GRABSTEINEN,
entstanden, in dem ewig anders Ditzingen und speziell unser Grabsteinweg vorgestellt wird.


Abschied und Erinnerung in den Zeiten der Pandemie

2020 12 13 EwigAndersKerze 1 webEine der furchtbarsten Auswirkungen dieses Corona-Jahres ist, dass Menschen einsam sterben und oft auch der letzte Weg unbegleitet bleiben muss oder nur im engsten Kreis stattfinden kann. Und dass die Hinterbliebenen nicht immer einen Ort haben, an dem sie angemessen trauern können.

Doch auch dafür gibt es den "Garten der Erinnerung": Konzipiert wurde die vom Ehrenamtsprojekt "Ewig anders Ditzingen" gestaltete Fläche auf dem Ditzinger Friedhof als offener Ort der Trauer und des Innehaltens vom Alltag - speziell auch für Menschen, deren Angehörige und Freunde anderswo bestattet sind. Und als Ort, an dem Besucher der nahe gelegenen Baumgräber Blumen und Erinnerungsstücke ablegen können.

Die Pandemie, der Lockdown und alle Folgen verleihen diesem Anliegen nun neue Dringlichkeit: Trauerfeiern werden erst einmal nicht in gewohntem Umfang stattfinden können, Krankenbesuche und auch Abschiede können bis auf weiteres oft nicht mehr pe2020 12 13 EwigAndersKerze 4 webrsönlich erfolgen. Der "Garten der Erinnerung" schafft da gedankliche Nähe, wo Corona trennt: Zünden Sie eine Kerze an, auf den zur Kerzenandacht aufgeschichteten Grabsteinen. Hinterlassen Sie ein Andenken für ihre Liebsten. Pflanzen Sie etwas auf dem Hügelbeet. Legen Sie eine Pause ein und atmen Sie durch in Zeiten des Lockdowns.

 Besuchen sie auch die Bildergalerie über das Entstehen des Grabsteinwegs.

 

Nutzen Sie den "Garten der Erinnerung"; wir freuen uns darüber.