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Herzlich willkommen!

Bild: Garten der Einnerung im Fruehjahr

Unsere Gruppe "ewig anders Ditzingen" ist 2018 aus dem Kulturprojekt "Drehmoment" der Region Stuttgart entstanden. Gegenstand dieses Projektes war unsere Friedhofs- und Trauerkultur vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Veränderungen. Unsere Gruppe trägt dem Rechnung und hat sich zum Ziel gesetzt, neue Wege der Trauer und der Erinnerung aufzuzeigen. Link zur ausführlichen Projektbeschreibung.

"Ewig anders Ditzingen" ist ein Projekt des bürgerschaftlichen Engagements und wird von ehrenamtlichen Mitgliedern organisiert. Möchten Sie unsere Arbeit unterstützen? Sie möchten gerne mehr wissen? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder das Kontaktformular.


Aktuelles


„Digitale Bestattungskultur“, Vortrag von Dr. des. Lea Stolz (UNI Tübingen) 

Digitale Technologien prägen unsere Kultur entscheidend und verändern damit auch, wie wir bestatten und trauern.

Schon länger gibt es zum Beispiel Grabsteine mit QR-Codes oder Gedenkportale im Internet, auf denen Gäste mit einer virtuellen Kerze ihre Trauer oder ihr Mitgefühl ausdrücken können. Ein neueres Phänomen mit hoher medialer Aufmerksamkeit sind sogenannte Avatare, die als von künstlicher Intelligenz gespeiste digitale Abbilder einen bleibenden Kontakt mit den Verstorbenen ermöglichen wollen.

Der Vortrag beleuchtet solche Möglichkeiten und ordnet sie in längerfristige Wandlungsprozesse der Bestattungskultur ein. Nicht zuletzt wird es auch darum gehen, wie die Theologie solche Entwicklungen wahrnimmt und ausgehend von dem aktuellen Wissen über Trauerprozesse ihre Chancen und Risiken beurteilt.

Frau Dr. des. Lea Stolz ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Praktische Theologie der Universität Tübingen.

 


Ausstellungsbesuch mit anschließendem Leichenschmaus

Nachdem die Ausstellung „Einer geht noch – Cartoons und Karikaturen auf Leben und Tod“ (*) bis zum 11. Januar 2026 verlängert wurde, bot Ewig anders Ditzingen zu diesem Termin als Finissage einen weiteren Besuch mit Erläuterungen sowie einen fiktiven „Leichenschmaus“ im „Treffpunkt Adler“ an. 
Der Besuch im Museum war mit ca. 40 Besucherinnen und Besuchern wieder gut besucht. Günther Zeltner stellte historische Bezüge her und erklärte anhand einiger Karikaturen Hintergründiges. 

Der fiktive Leichenschmaus wurde mit ein paar informativen und amüsanten Texte angereichert und bot bei Kaffee, Hefezopf, Brezeln und Getränken Gelegenheit zu Gesprächen. 

Die Ausstellung geht auf eine Anregung von Ewig anders Ditzingen zurück und wir freuen uns über den Erfolg und dass wir die Ausstellung mit einem Begleitprogramm mit vier Veranstaltungen anreichern konnten! 

*Eine Ausstellung der Caricatura Galerie Kassel und des Museums für Sepulkralkultur, Kassel 


Die Gruppe Ewig-anders-Ditzingen wünscht allen Ditzinger Bürgerinnen und Bürgern friedliche Weihnachtsfeiertage und für das neue Jahr beste Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg! Wir bedanken uns für das zunehmende Interesse im vergangenen Jahr und freuen uns auf weitere schöne, interessante Begegnungen!


Raunächte – geheimnisvolle Zeit zwischen den Jahren

Ewig anders Ditzingen hatte am Sonntag, 28. Dezember 2025, wieder zu einemRaunächte-Rundgang auf den Friedhof Ditzingen geladen. Nachdem der letzte Rundgang Ende 2024 mit über 40 Personen sehr gut besucht war, waren wir auf die Besucherzahl2025 gespannt - und es waren wieder über 40 gekommen! 

Nach einer allgemeinen Erläuterung zu den Raunächten wurden an verschiedenen Stationen über Rituale, die Bedeutung der 4. Raunacht und das Räuchern angesprochen, letzteres mit praktischer Demonstration. An einer Station beleuchteten Feuerschalen mit bunten Lichtern die Szenerie. Zum Abschluss gab es im Garten der Erinnerung bei Glühwein, Punsch und Fingerfood Gelegenheit zu Gesprächen.


Rundgang über den Friedhof:  „Besondere Grabsteine“
Das Wetter am Sonntag Nachmittag, 9. November 2025,  zeigte sich von seiner unbeständigen Seite und so schwanken die auf dem Friedhof ausharrenden Teammitglieder, ob sie den Rundgang starten sollten. Nachdem sich dann doch einige Besucher eingefunden haben denen dieses Wetter egal war, wurden der Rundgang mit halbstündiger Verspätung gestartet.

Erster Halt galt dem Epitaph in der Speyrer Kirche. Dann ging es über die Bereiche für Kinder in den südlichen Teil, wo das Lapidarium eingehend besprochen wurde. Auf dem weiteren Weg wurde auf Grabmale in verschiedenen Ausführungen hingewiesen: neben verschiedenen Gesteinsarten auch Stahl, Glas, Holz, Ton sowie verschiedene Kombinationen. Auch die Grabmale und Gräber bekannter Ditzinger wurden besucht, z.B. von Julius Brecht und Heinrich Eberhardt und die Grabstellen Knapp und Hauer. 

Unter dem Vordach der Aussegnungshalle - es gab immer wieder etwas Nieselregen - wurde der Rundgang nach ca. 1,5 Stunden bei einem warmen Umtrunk und regen Gesprächen beendet.


Allerseelen 2025 im Regen

Pünktlich vor der Veranstaltung hat es zu regnen begonnen. Zwei EaD-Teammitglieder wollten nur noch bis 16Uhr warten und dann gehen - da kamen die ersten zwei Besucherinnen!

Dann haben sich weitere 3 Besucherinnen und 3 Besucher nicht vom Wetter abschrecken lassen. Es wurde Punschausgeschenkt, Kekse gegeben und ein paar Gedichte verlesen. Wie versprochen wurden auch einige Laternen und Grablichter angezündet. Nach ca. 40 Minuten löste sich die Veranstaltung auf - es regnete immer noch.


 Buchvorstellung „Totenhemd und Leichenschmaus“ 
Bereits vor fünf Jahren zeigte das Stadtmuseum mit der Ausstellung „Totenhemd und Leichenschmaus“ die vielfältige Bestattungs- und Trauerkultur des Strohgäu im 19. und 20. Jahrhundert. Durch die Corona-Pandemie war die Ausstellung von mehreren Schließungen betroffen undkonnte nur eingeschränkt besucht werden. Um die Exponate und Texte nachträglich zugänglich zu machen, verfassten die Beteiligten einen erweiterten Begleitband, der Ende 2024 erschien.

Am 29. Oktober 2025 berichten Autor Harald Orlamünder (Ewig anders Ditzingen) - Autorin Maike Sander (meinlebenlang*) war kurzfridtig erkrankt - in der Stadtbibliothek Ditzingen über die Arbeit am Buch und stellten ihre Lieblingskapitel vor. 


Ausstellungsbesuch - Führung - „Leichenschmaus“
Am19. Oktober 2025 zeigte Günther Zeltner von Ewig anders Ditzingen anhand einiger Karikaturen in der aktuellen Ausstellung wie dort das Thema Tod und Sterben illustriert wird. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass der Tod in den Darstellungen nie ein Gesicht hat? Auch nehmen manche Geschichten skurrile Wendungen an wie z.B. „Wenn Du jetzt nicht stirbst, dann lasse ich mich scheiden“. Über 50 Personen lauschten den Ausführungen des Referenten. 

Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch wurden im „Treffpunkt Adler“ bei einem fiktiven „Leichenschmaus“ mit typischer Bewirtung bemerkenswerte Traueranzeigen verlesen. Dabei blieb auch Zeit für angeregte Gespräche. Erfreuliche viele waren in den „Adler“ gekommen. Wir bedanken uns für den regen Besuch!

 


 "Einer geht noch – Cartoons und Karikaturen auf Leben und Tod“

Am Mittwoch, den 08. Oktober 2025 um 18:30 Uhr wurde im Stadtmuseum die nächste Sonderausstellung „Einer geht noch – Cartoons und Karikaturen auf Leben und Tod“. eröffnet. Diese Wanderausstellung der Caricatura Galerie Kassel und des Museums für Sepulkralkultur Kassel zeigt das Museum in Kooperation mit der Gruppe Ewig anders Ditzingen. 33 Cartoonistinnen und Cartoonisten widmen sich in ihren Werken dem, was uns alle erwartet und zeigen, dass es durchaus möglich ist, über die ernsteste Angelegenheit der Welt Witze zu machen!  

Parallel zur Ausstellung findet ein Begleitprogramm
statt, Näheres siehe unter "Nächte Termine"
 


Der "Garten der Erinnerung" - Ihr Ort des Trauerns und des Gedenkens

Manchmal möchten wir unseren Verstorbenen einfach nur nahe sein: Aber die Gräber sind weit entfernt, in anderen Städten oder gar in anderen Ländern? Oder haben Ihre Liebsten in den Baumgräbern ihre letzte Ruhestatt gefunden, wo Blumen und andere Gegenstände nicht abgelegt werden dürfen?

Auch deshalb gibt es den "Garten der Erinnerung", als Projekt des Ehrenamtlichen-Teams von "Ewig anders Ditzingen". Wir haben nun bunte Hinweis-Schildchen angebracht, die Sie auf Ideen bringen sollen. Machen Sie den Garten der Erinnerung zu Ihrem Ort des Trauerns und des Gedenkens!